1999 Die Idee...

...der Sternenkinderarbeit als gemeinsame Initiative der Ordensschwester Noemi, des Wuppertaler Pfarrers Klaus Harms und des Bestattungsunternehmers Arne Zocher entsteht.

 

Unterstützt wurden sie durch die Seelsorgerin des Bethesda Krankenhauses Wuppertal, Eva Sautter.

Gemeinsam beschlossen die Netzwerkpartner, dass es von großer Bedeutung sei, Kindern, die durch Fehl- oder Totgeburt zur Welt kamen, eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen.

 

1999 Eröffnung des ersten Sternenkindergrabes auf dem Friedhof St. Antonius

Ab diesem Zeitpunkt wurden alle Kinder, die sich in der Pathologie des damaligen städtischen Krankenhauses befanden, in einem Sarg bestattet.

 

2003 Sternenkinderteam Wuppertal

Die Leiterin des ambulanten Kinderhospizdienstes der DRK, Anja Spilker, nahm den Kontakt auf. Es entstand das „Sternenkinderteam Wuppertal“: Schwester Miriam (St. Antonius), Anja Spilker und Team (DRK), Pastor Frank Hermann (Bethesda Krankenhaus Wuppertal) und Arne Zocher (Bestattungsinstitut Zocher).

Im Bethesda Krankenhaus Wuppertal fing Pastor Hermann an, die Prozesse von der Aufnahme betroffener Eltern bis hin zur Bestattung der Kinder mit den Hebammen und Ärzt*innen des Bethesda Krankenhauses zu beschreiben und in das Qualitätshandbuch / die Behandlungspfade zu implementieren. Anja Spilker und ihr Team übernahmen die Einsargung der Kinder.


Nun war es beiden Geburtskliniken in Wuppertal, St. Antonius und Bethesda Krankenhaus Wuppertal, möglich, die Begleitung der Eltern außerhalb der Krankenhäuser zu organisieren. Mit der Seelsorge der beiden Geburtskliniken und dem Team der DRK wurde das „Sternenkindercafé“ gegründet.

 

2008/2009 Sternenkinderambulanz

Aus den sehr vielfältigen Aufgaben (Begleitung der Eltern von der Diagnose bis zum Alltag) entstand die Idee von Anja Spilker, eine Sternenkinderambulanz zu gründen. Immer wieder wurden dazu Prozesse neu beschrieben und in die einzelnen Arbeitsfelder implementiert. Es entwickelte sich ein größeres Netzwerk in Wuppertal, in dem auch andere Beratungsstellen, Psychologen, Feuerwehr, Polizei mitarbeiten. Die Sternenkinderambulanz war geboren. Daneben ist das „Sternenkinderteam Wuppertal“ bis heute aktiv und arbeitet eng miteinander.

 

2013 Gründung Sternenkinderambulanz Wuppertal e.V.

durch die DRK-Schwesternschaft Wuppertal e.V., das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal, den damaligen Klinikverbund St. Antonius und die katholische Seelsorge Wuppertal sowie zahlreiche Menschen, die sich schon viele Jahre in der Sternenkinderarbeit in Wuppertal engagiert haben.

 

2015 Bethanien Sternenkinderambulanz Wuppertal

Die Bethanien Diakonissen-Stiftung übernimmt vom Verein, der die wachsende Arbeit finanziell nicht mehr tragen konnte, die Trägerschaft für die Tätigkeit der Sternenkinderambulanz und vereinbart eine Kooperation mit den bisher beteiligten Institutionen.

 

Dies war auch der Start für einen Ausbau von weiteren Sternenkinderambulanzen und Beratungsstellen durch die Stiftung an inzwischen sieben Standorten in Deutschland.

 

 

 

 

Die Geschichte

 

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Bethanien Sternenkinderambulanz Wuppertal

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42109 Wuppertal

(T) 0202 / 290-2048

 

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